Die Zeit ist reif… für Onkel Yogi.
Juli 18, 2008
Es ist wohl meine impulsive Natur, gepaart mit jugendlichem Übermut und dem Stürmen und Drängen dieses spannungsgeladenen Jahres 2008, das mich dazu veranlasst hat, allzu früh der Neurologie den Titel “Holy Hardcoreness” zu verleihen.
Ab nächster Woche werde ich mich – bereits zum zweiten mal in meiner Ausbildung – wieder damit anfreunden dürfen, morgens von Radio-Songs geweckt zu werden, die die Sender sich nicht unterm Tag zu spielen trauen und die Anzeige mir mit 4:35 entgegenblinkt.
Frisch geprägt von der Neuro, von all den Schlaganfällen, den Dauerkathetern und Lumbalpunktionen steh ich Montag morje vor der Tür zur Onkologie, der Krebsstation.
Nebenher bedeutet das aber auch, dass ein kurzer Theorieblock vorüber ist. Gerade mal drei Wochen, in denen wir ein halbes Dutzend Referate von Mittelkursen hörten, eine Klausur schrieben und unsere Kursleitung kein einziges mal sahen. Verdammte Krankheit!
Theorieblock 30.06.2008 – 20.07.08
Toxic Walls – “Zeit zu gehen” von “Ihr seid nicht frei, Ihr glaubt nur dran”
Megaherz - “An Deinem Grab” von “Herzwerk II”
Carl Douglas – “Kung fu fighting” von “Dance the Kung Fu”
Nobuo Uematsu – “To Zanarkand” von “Final Fantasy X – Piano Collection”
Eigentlich bei weitem zu vielschichtig für eine anständige Einordnung in Bezug aufs Genre: Punk, Neue Deutsche Härte, Disco und zeitgenössische Klassik. Aber immerhin kann man mir nicht vorwerfen, ich würde meinen Blick nicht auch nach links und rechts wenden.