Hallo BesucherIn, heute erzähle ich Dir etwas über ein unterdurchschnittlich großes Land im Südwesten Europas: Portugal. Die Einwohner Portugals, die Portugiesen, bevölkern die weiten Landstriche zwischen Spanien und Mittelmeer und sind dennoch ein eigenständiges Land. Sie haben eine Regierung, deren Chef ein Mann namens Silva ist, und ein Volk, das es knapp über die Zehn Millionen-Grenze geschafft hat. Der Name des Landes lässt sich auseinanderklamüsern in “Portus Cale”, das soviel bedeutet wie “Der Hafen Cale‘s”, einer wichtigen Siedlung an der Küste am Douro zu einer Zeit, als Römer noch in Drachenbooten statt Gondeln fuhren.

Die Hauptstadt nennt sich Lissabon, was aus den Wortbestandteilen soviel bedeutet wie “gutes Klümpchen”. Die Einwohner – sie nennen sich selbst liebevoll Lissabodschianer – arbeiten hauptsächlich im Diensteistungssektor; die Stadt allein stellt über 40 % des Bruttoinlandsproduktes. Exportschlager sind neben fachlich geschultem Personal auch Schuhe, Körperbekleidung und Kork.

Portugal hat eine lange Reihe internationaler Größen hervorgebracht, z.B. den Poeten und Philosophen Fernando Pessoa (”Das Buch der Unruhe”) und wahrscheinlich noch den einen oder anderen mehr.

Eine wichtige, ja unumgängliche Information über dieses “Anhängsel Spaniens” (freie Übersetzung von “República Portuguesa”) wäre wohl noch, dass Miguel de Cervantes 1580 Portugal bereist hatte.

Er war seines Zeichens kein Portugiese. Aber wer kann das schon von sich behaupten?

Fledermäuse. (bald)

vorne: fast ein Portugiese. hinten: Fledermäuse. (bald)

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