Gestern haben Benny und ich uns einen Kinobesuch im örtlichen Cinestar gegönnt. Nach Aussieben des Kinoprogramms “Sex and the city – Der Film”, “Nie wieder Sex mit der Ex” und “Falco” entschieden wir uns für einen Film, der wenigstens durch seine Macher auffiel: “The Happening”, directed, written & produced by M. Night Shyamalan, wurde es.
Nach geschätzten 120 Minuten (tatsächlich waren es weniger) endete der Film und man fragte sich, ob gerade in den tiefsten Schichten des Unterbewusstseins cineastisch rumsuggeriert wurde oder man einfach nur so völlig unmagisch verarscht worden ist.
Um den Plot ganz grob wiederzugeben: Überall in den USA bringen sich schlagartig große Menschenansammlungen ums Leben. Die Medien wittern terroristische Anschläge in den Großstädten und raten dazu, die Metropolen zu verlassen. Leider beginnen aber auch die Kleinstadt-Bewohner sich nun kollektiv umzubringen. Unser Held, seine beziehungstechnisch etwas behinderte Freundin und ein Kind, dessen Ursprung ich verdrängt habe, laufen also durch die Pennwälder und versuchen, der Katastrophe zu entkommen und nebenbei den Auslöser zu finden.

Ja. Das ist es. Ich hatte so ganz Shyamalan-mäßig noch gehofft, dass zum Schluss geklärt wird, wieso die Akteure so unterdurchschnittlich gut schauspielern, aber leider wurde dies Rätsel nicht gelöst. Und so endete der Film nach zwei Tüten Haribo, einer Flasche Bionade und mit einigen Kinozuschauern weniger als er begonnen hat.

Aber was solls, ich (wir?) hatten unseren Spaß, ich habe einmal mit voller Lautstärke den Raum zugeschrien,  als eine besonders gruselige Stelle kam angesichts der miesen schauspielerischen Leistungen.

Danach gab es Pizza und Salat in einer preislich  und qualitativ empfehlenswerten Pizzeria an der Ecke Beurhausstraße/Humboldtstraße, musikalische Hintergrunduntermalung ARD Fernsehprogramm “Wo die weißen Alpen sprießen” oder so. Die Italiener habens einfach. Dieses je ne sais quoi.

Einen Kommentar schreiben