Ich habe heute den freien Tag genutzt und mir eine Teeniekomödie von 2001 angeschaut: “American Pie 2″. Seit gut vier Jahren hatte ich diesen Streifen nicht mehr gesehen und war über meine Reaktion überrascht: Wie kann ein Film, der noch vor einigen Jahren meine Einstellung gegenüber der Zeit und dem “Carpe diem” dermaßen prägte, heute nur noch trivial lustig sein? Allein das Zitat zu den Semesterferien: “Vor uns liegen zwölf Wochen Unsterblichkeit!” - kein Quäntchen Endorphin, das überspringt, keine So isses-Mentalität.
Fängt man ab dem 20. Lebensjahr an, sich mit den Lebensversagern aus “Shaun of the Dead” und “Verrückt nach Mary” zu identifizieren und die Träume und Hoffnungen auf eine große Gegenwart a´la “American Pie” und “Road movie” an den Nagel zu hängen?
Lasst uns das Thema mit Peter bei einem Bier besprechen. Oder einem Whiskey Sour.

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